Einkaufsgemeinschaft HSK AG
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TARMED

TARMED ist der Einzelleistungstarif, der für sämtliche in der Schweiz erbrachten ambulanten ärztlichen Leistungen Gültigkeit hat. Er umfasst mit mehr als 4'600 Positionen nahezu sämtliche ärztliche und arztnahe Leistungen in der Arztpraxis und im ambulanten Spitalbereich.

Tarifstruktur TARMED 1.09

Mit dem Tarifeingriff vom Bundesrat ab 1. Januar 2018 sollten rund 470 Millionen Franken gespart werden. Ob dieses Ziel erreicht wird, kann man erst in einem Jahr beurteilen. HSK begrüsst diese Massnahmen, weil die Leistungskosten im ambulanten Bereich stetig steigen.

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Datenbasiertes Verhandeln

HSK steht für datenbasiertes Verhandeln ein und fordert von den Spitälern seit Jahren eine vollständige Transparenz der Kosten- und Leistungsdaten für die Verhandlungen im spitalstationären und spitalambulanten Bereich. 2015 hat das Bundesverwaltungsgericht (BVGer) zwei wegweisende Urteile gefällt, welche die HSK-Haltung stützen.

Die Verhandlungen 2017 haben gezeigt, dass viele Spitäler nicht bereit sind, ihre Kosten in einer transparenten Weise zu liefern. Oftmals wurde nur die Gesamtsumme der ambulanten Leistungskosten ausgewiesen, ohne Aufteilung in die verschiedenen Bereiche (TARMED, Physiotherapie, Ergotherapie, usw.). Die Datenlieferung muss weiter verbessert werden.

HSK verlangt weiterhin die vollständig ausgefüllte Vollversion ITAR_K 8.0 im Excel-Format (mit den ambulanten Kosten), um transparente Verhandlungen durchführen zu können.

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​BVGer unterstützt Datentransparenz

Das BVGer hält fest, dass es ohne eine ausreichende Datentransparenz keinen Grund gibt, dass die Taxpunktwerte in den Spitalambulatorien höher als bei der niedergelassenen Ärzteschaft sein sollen. Liegen indessen die Kosten- und Leistungsdaten in ausreichender Transparenz und Qualität vor, müsste gemäss BVGer-Urteilen ein Benchmarkverfahren wie in der stationären Akutsomatik durchgeführt werden.

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Haltung der Einkaufsgemeinschaft HSK

Die Grundsätze für die Verhandlungen im TARMED-Bereich sind die Transparenz der Daten und die genaue Unterscheidung der Leistungen und Kosten zwischen ambulant und stationär. Nur wenn sämtliche Spitäler uns die ITAR_K-Vollversion liefern, kann man mit einem ausführlichen Benchmark-Prozess anfangen.

Die Sparmassnahmen des Bundesrats sollen nicht mit einer Taxpunktwert-Erhöhung ausgeglichen werden, darum wird HSK auf die Preisstabilität beharren.

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PET-CT

Es besteht ein Vertrag zwischen der Einkaufsgemeinschaft HSK AG und der Schweizerischen Gesellschaft für Nuklearmedizin (SGNM) über die pauschale Vergütung für Untersuchungen an Geräten mit kombinierter Positronen-Emissions-Tomographie (PET) und Computertomographie (CT).

Der PET/CT-Vertrag ist seit 1. Januar 2013 in Kraft. Er regelt neben der PET/CT-Untersuchung und der dazugehörenden Befundung und Beratung auch die Anwendung des Radiopharmakon F-2-Fluoro-Deoxy-Glucose (FDG), welches in der Krankenpflegeleistungsverordnung (KLV) aufgeführt ist.

Die Parteien haben sich auch auf eine Vergütung der zwischenzeitlich neu in die KLV aufgenommenen Radiopharmaka geeinigt und den Pauschalvertrag entsprechend ergänzt (jeweils neuer Anhang 3A):

  • Per 1. Juli 2014: N-13 Ammoniak, 82-Rubidium und F-18-Fluorocholin
  • Per 1. Januar 2016: F-18-Ethyltyrosin (FET)
  • Per 1. Januar 2016: GA-PSMA-11
  • Per 1. Juli 2017: GA-68-DOTATATE und GA-68-DOTATOC (weitere Radiopharmaka unter dem Sammelbegriff „DOTA-Peptide“ werden vergütet, sobald die klinische Anwendbarkeit gegeben und der Vertrag entsprechend ergänzt ist)

Bei Interesse an einem Vertragsbeitritt wenden Sie sich bitte an die SGNM.

Ihr direkter Kontakt

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Monica Minotti

Leiterin Kanton Tessin | Tarifmanagerin TARMED
T +41 58 340 80 38
m.minotti