Einkaufsgemeinschaft HSK AG
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8081 Zürich

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TARMED

TARMED ist der Einzelleistungstarif, der für sämtliche in der Schweiz erbrachten ambulanten ärztlichen Leistungen Gültigkeit hat. Er umfasst mit mehr als 4'600 Positionen nahezu sämtliche ärztlichen und arztnahen Leistungen in der Arztpraxis und im ambulanten Spitalbereich.

TARMED wurde 2004 mit dem Prinzip der Kostenneutralität im spitalambulanten Bereich und den Arztpraxen eingeführt. Die eidgenössische Finanzkontrolle hat 2010 festgestellt, dass die Tarifstruktur TARMED verzerrt ist und der Bundesrat hat im Rahmen seiner Tariffestsetzungskompetenz die Version 1.08 BR erlassen. Diese Anpassung stellt die Hausärzte besser und kürzt über Tarifstrukturänderungen beispielsweise die bildgebenden Verfahren oder Operationen im ophthalmologischen Bereich.

Der Bundesrat hat die aktuell geltende Tarifstruktur bis zum 31. Dezember 2017 genehmigt um einen Vertragslosen Zustand zu vermeiden. Da die Tarifpartner bis Ende Oktober 2016 keine gemeinsam vereinbarte TARMED-Tarifstruktur eingereicht hatten, wird das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) dem Bundesrat Anpassungen in der TARMED-Tarifstruktur vorschlagen. Die einzelnen Tarifpartner haben Anpassungsvorschläge dem EDI unterbreitet welche zur Zeit durch das EDI geprüft werden.

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Datenbasiertes Verhandeln

HSK steht für datenbasiertes Verhandeln ein und fordert von den Spitälern seit Jahren eine vollständige Transparenz der Kosten- und Leistungsdaten für die Verhandlungen im spitalstationären und spitalambulanten Bereich. 2015 hat das Bundesverwaltungsgericht (BVGer) zwei wegweisende Urteile gefällt, welche die HSK-Haltung stützen.

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​BVGer unterstützt Datentransparenz

Das BVGer hält fest, dass es ohne eine ausreichende Datentransparenz keinen Grund gibt, dass die Taxpunktwerte in den Spitalambulatorien höher als bei der niedergelassenen Ärzteschaft sein sollen. Liegen indessen die Kosten- und Leistungsdaten in ausreichender Transparenz und Qualität vor, müsste gemäss BVGer-Urteilen ein Benchmarkverfahren wie in der stationären Akutsomatik durchgeführt werden.

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Haltung der Einkaufsgemeinschaft HSK

In den Verhandlungen hält sich die HSK an die bestehende Rechtsprechung und vertritt die Haltung, dass die Taxpunktwerte im Spitalbereich pro Kanton nicht höher sein sollen als diejenigen der freipraktizierenden Ärzte. Differenzierte Taxpunktwerte zwischen öffentlichen und privaten Spitälern sind nicht vorgesehen.

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PET-CT

Es besteht ein Vertrag zwischen der Einkaufsgemeinschaft HSK AG und der Schweizerischen Gesellschaft für Nuklearmedizin (SGNM) über die pauschale Vergütung für Untersuchungen an Geräten mit kombinierter Positronen-Emissions-Tomographie (PET) und Computertomographie (CT).

Der PET/CT-Vertrag ist seit 1. Januar 2013 in Kraft. Er regelt neben der PET/CT-Untersuchung und der dazugehörenden Befundung und Beratung auch die Anwendung des Radiopharmakon F-2-Fluoro-Deoxy-Glucose (FDG), welches in der Krankenpflegeleistungsverordnung (KLV) aufgeführt ist.

Die Parteien haben sich auch auf eine Vergütung der zwischenzeitlich neu in die KLV aufgenommenen Radiopharmaka N-13 Ammoniak, 82-Rubidium und F-18-Fluorocholin geeinigt. Der bisherige Pauschalvertrag wurde per 1. Juli 2014 entsprechend ergänzt (neuer Anhang 3A).

Ihr direkter Kontakt

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Monica Minotti

Leiterin Kanton Tessin | Tarifmanagerin TARMED
T +41 58 340 80 38
m.minotti