Einkaufsgemeinschaft HSK AG
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8081 Zürich

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Rehabilitation

Die Rehabilitation umfasst gemäss WHO-Definition "ein Prozess, der darauf abzielt, dass Menschen mit Behinderungen ihre optimalen physischen, sensorischen, intellektuellen, psychologischen und sozialen Fähigkeiten und Funktionen wieder erreichen und aufrechterhalten können".

Die Rehabilitation soll die Grundlage dafür schaffen, dass behinderte Menschen ihre bestmögliche Unabhängigkeit und Selbstbestimmung wieder erlangen können.

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Nationale Einkaufsstrategie

Die Einführung der nationalen Tarifstruktur für die stationäre Rehabilitation hat sich weiter verzögert. Tarifgefälle innerhalb der gleichen Fachbereiche sind nicht zufriedenstellend. Die Vergabe von neuen kantonalen Leistungsaufträgen auf Basis von nicht standardisierten Definitionen erschweren die Vergleichbarkeit der Tarife zusätzlich.

Trotz diesen Rahmenbedingungen hält die Einkaufsgemeinschaft HSK an einer schweizweit einheitlichen Verhandlungsstrategie fest. Auch wenn ein eigentliches Benchmarkverfahren unter diesen Prämissen nicht möglich ist, führt HSK Wirtschaftlichkeitsprüfungen für alle Fachbereiche durch - entsprechend der Rechtssprechung des Bundesverwaltungsgerichtes. HSK ist der Ansicht, dass sich die regional unterschiedlichen Tarife annähern müssen.

Die Einkaufsgemeinschaft HSK verhandelt lösungsorientiert. Aufgrund der obigen Ausgangslage können wohl Festsetzungsverfahren nicht in jedem Fall vermieden werden.

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Datenbasiertes Verhandeln

Da die Umsetzung einer national einheitlichen Tarifstruktur, die eine transparente Vergleichbarkeit der Leistungen ermöglicht, noch in Bearbeitung ist, verhandelt HSK zunehmend datenbasiert. Folgende Faktoren werden dabei berücksichtigt:

  • Definition von fachspezifischen Richtwerten auf Basis verhandelter Tarife sowie ausgewiesener Kosten
  • Vergleich des Leistungsspektrums und der Wirtschaftlichkeit (durchschnittliche Fallkosten und durchschnittliche Aufenthaltsdauer)
  • Transparent und detailliert ausgewiesene Kosten- und Leistungsdaten (Vollversion ITAR_K )
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Abgrenzung Frührehabilitation

Zur Abgrenzung der überwachungspflichtigen Rehabilitation (Frührehabilitation) von der stationären Rehabilitation ist ein konkreter Kriterienkatalog, nach welchem der Leistungserbringer die Triage vornimmt, für die Verhandlungen wünschenswert.

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Ambulante Rehabilitation

Für den ambulanten Rehabilitationsbereich verhandelt HSK Pauschalen, wenn für die Verhandlungspartner evidente Vorteile gegenüber den Einzelleistungstarifen bestehen unter folgenden Voraussetzungen:

  • Akkreditierung von Fachgesellschaft (z.B. Schweizerische Arbeitsgruppe für kardiale Rehabilitation).
  • Grosses Volumen (Fallzahlen)
  • Gesamtschweizerisch anwendbar
  • Bereitschaft die Vertragsstruktur/Inhalt von HSK mehrheitlich zu akzeptieren.
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Datenlieferung ITAR_K 2017

Für die Datenlieferung bitten wir Sie, uns die vollständig ausgefüllte Vollversion ITAR_K 7.0 im Excel-Format zuzustellen. Die Einkaufsgemeinschaft HSK erwartet von allen Leistungserbringern die Vollversion der ITAR_K Daten und verzichtet dafür auf das zusätzliche Datenblatt.

Bei den Rehabilitationskliniken bitten wir um eine Aufteilung nach den tarifierten Kostenträgern mit den pro Fachbereich differenzierten Pflegeeinheiten und Anzahl Fälle. Sollte Ihre Struktur von den folgenden Gruppierungen abweichen (z.B. bei Mischtarifen), nehmen Sie bitte eine entsprechend qualifizierte Schätzung Ihrer Leistungen vor:

  • Neurologische Rehabilitation (leicht, mittel schwer)
  • Pulmonale Rehabilitation
  • Muskuloskelettale Rehabilitation
  • Geriatrische Rehabilitation
  • Kardiale Rehabilitation
  • Internistisch-Onkologische Rehabilitation
  • Psychosomatische Rehabilitation
  • Frührehabilitation

Die Schätzung hilft uns bei der Beurteilung der allgemeinen Tarifhöhe. Bis zur Umstellung auf die nationale Tarifstruktur ST-REHA , voraussichtlich ab 2020 werden wir die Verträge in der Regel nach der bisherigen Struktur der Kliniken abschliessen.

Die vollständigen ITAR_K Daten mit den abgestimmten Schätzungen erwarten wir per E-Mail bis am 31. Mai 2017.

Denken Sie daran, dass die jährliche Datenlieferung auch bei Kliniken mit Mehrjahresverträgen vertraglich vereinbart und notwendig ist. Diese Daten benötigen wir für die Tarifvergleiche.

Ihr direkter Kontakt

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Brigitte Romer

Verhandlungsleiterin | Tarifmanagerin Rehabilitation
T +41 58 340 59 61
b.romer